Aktivitäten in der Natur tragen zur Erholung von Körper und Geist bei. Manche können gleich vor der Haustür beginnen, andere brauchen ein wenig mehr Vorlaufzeit. Ob nun im Bio- und Natururlaub oder nicht: Hier stellen wir dir die 8 schönsten und gesündesten Aktivitäten in der Natur vor.

Nummer 1: Radfahren

Kaum eine Freizeitaktivität im Freien lässt sich ähnlich günstig gestalten wie das Radfahren. Denn auch wenn das Auto Verkehrsmittel Nummer eins ist, haben doch die meisten Menschen mindestens im hinteren Winkel der Garage auch noch ein Fahrrad stehen. Oft befindet sich dieses allerdings in einem Zustand, der ein direktes Losradeln nicht zulässt. Zu den häufig genannten Vorsätzen für das neue Jahr gehört deshalb der Plan, die ersten warmen Sonnenstrahlen dafür zu nutzen, das eigene Fahrrad wieder auf Vordermann zu bringen. Technisch überholt sowie frisch bereift und geölt kann es dann auf die Piste gehen. Nach den ersten kleinen Ausfahrten in die Umgebung kann man sich nach und nach weitere Ziele suchen. Im nächsten Schritt ist es dann eine Überlegung wert, das Auto bei gutem Wetter einfach mal stehen zu lassen und mit dem Rad zur Arbeit oder zur Schule zu fahren. Auch kleinere bis mittlere Einkäufe lassen sich mit dem Rad erledigen. So wird das Rad nach und nach zu einer selbstverständlichen Alternative und das sportliche Training, für das man sich sonst extra Zeit nehmen müsste, lässt sich einfach in den Alltag integrieren.

Nummer 2: Inline-Skates

Zugegeben: Allzu weit in die freie Natur kommt man mit Inline-Skates nicht, weil das Fahren nur auf geteerten Wegen möglich ist. Diese sind aber, vor allem in Gegenden mit viel Landwirtschaft, oft zahlreicher als man gemeinhin annimmt. Außerdem gibt es an vielen Orten ein gut ausgebautes Radwegenetz, welches sich ebenfalls zum Inline-Skaten nutzen lässt. Hierbei sollte allerdings beim Material nicht übermäßig gespart werden. Denn der Spaßfaktor sinkt beträchtlich, wenn das Skaten mühselig wird. Auch in Sachen Protektion machen Kompromisse bei Qualität und Preis in aller Regel wenig Sinn, weil man im Falle eines Unfalls gegebenenfalls wochenlang außer Gefecht gesetzt wird, wenn ein Sturz nicht gut abgefangen wird.

Nummer 3: Arbeit im eigenen Garten

Kleine Sprösslinge von oben

Die für das eigene Empfinden schönste Natur muss gar nicht weit weg sein. Denn den eigenen Garten kann man voll den eigenen Vorstellungen von einem echten Traum in Grün anpassen. Dafür ist zwar jede Menge Arbeit nötig, aber diese lohnt sich dafür auch wirklich. Gerade wer unter der Woche tagelang im Büro sitzt, benötigt einen echten Ausgleich an der frischen Luft. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Arbeit im Garten sofort sichtbare Ergebnisse mit sich bringt, während sich das Ergebnis der Arbeit im Büro häufig nur in Zahlen und wachsenden Papierstapeln niederschlägt. Dank der Vielseitigkeit der Tätigkeiten halten sich Kraft- und Ausdauertraining bei der Arbeit im Garten oft ideal die Waage. Und außerdem schmeckt ein kühles Getränk nie besser als im Gartenstuhl nach getaner Arbeit, während sich der Grill bereits aufheizt.

Nummer 4: Klettern

Es ist sicherlich keine Freizeitbeschäftigung für Leute mit Höhenangst. Für alle anderen aber hat Klettern viel zu bieten. Denn bei kaum einer anderen Sportart werden ähnlich viele unterschiedliche Muskelgruppen trainiert. Vor allem die Rückenmuskulatur kann hierbei entscheidend profitieren und so kann Rückenproblemen wirksam vorgebeugt werden. Außerdem muss beim Klettern immer wieder der innere Schweinehund überwunden werden. Zum körperlichen kommt dadurch auch ein mentales Training. Wichtig für das Klettern ist es, sich Gleichgesinnte zu suchen. Dies betrifft zum einen das Sichern bei kritischen Abschnitten und zum andern den Umstand, dass für das Erreichen von Klettergebieten in der freien Natur oft eine lange Anfahrt notwendig ist, die mit mehreren Leuten gemeinsam einfach mehr Spaß macht.

Nummer 5: Reiten

Drei Menschen reiten auf Pferden im Sonnenuntergang durch den Wald

Das Reiten genießt wie der Golfsport hierzulande den Ruf eines besonders elitären Hobbys. Auf diese Weise muss der Reitsport aber nicht betrieben werden. Denn jenseits der Reithallen und Turnierplätze gibt es auch jede Menge Freizeitreiter, die ohne farblich auf das Pferd abgestimmte Reitkleidung ihrem Hobby nachgehen und einfach Ausritte oder Wanderritte in der Natur unternehmen. Zwar ist hierbei heutzutage oft eine gute Planung wichtig, weil nicht auf allen Wegen geritten werden darf. Wer sich diese Mühe macht, wird dafür oftmals durch einzigartige landschaftliche Eindrücke belohnt, die sich hoch zu Ross noch mehr genießen lassen. Und wer nicht selber auf dem Rücken eines Pferdes Platz nehmen will, kann sich genauso gut von diesem mit einer Kutsche durch diese Landschaften ziehen lassen. Diese hat den zusätzlichen Vorteil, dass man mehrere Personen mitnehmen kann, die selber nicht reiten können, was die Auswahl der Begleitung deutlich flexibler macht.

Nummer 6: Fußball

Wenn in Deutschland von Sport die Rede ist, geht es erstens um Fußball, zweitens um Fußball und drittens irgendwann um die Formel 1, Tennis und Skisport. Allerdings schauen mehr Menschen dabei zu, als selber spielen. Dabei gibt es für kaum eine Sportart mehr eingerichtete Orte in Deutschland als für Fußball. Viele dieser Plätze sind zudem landschaftlich äußerst idyllisch gelegen. Für einen gemeinsamen Ausflug mit Freunden kann es deshalb auch einfach mal zu einem Bolzplatz im Wald gehen. Oder man improvisiert einfach mit den Toren in Form von Jacken und Pullovern und spielt im Stadtpark drauf los. Oft finden sich dann auch schnell weitere Mitspieler.

Nummer 7: Joggen

Als Tierart betrachtet kann der Mensch vor allem eines: sich lange auf zwei Beinen halten. Bestimmte Energiereserven im Körper werden ausschließlich dann freigesetzt, wenn der Mensch läuft. Entsprechend gibt es keine natürlichere Form der sportlichen Betätigung in der Natur, als ganz einfach zu laufen. Joggen hat dabei den zusätzlichen Vorteil, dass man nicht viel dafür benötigt. Denn für ein vernünftiges Paar Laufschuhe ist in praktisch jedem Gepäckstück ausreichend Platz. Die nächste Gelegenheit zum Loslaufen ist in der Regel auch nicht weit. Besonders viel Spaß macht das Laufen in der freien Natur. Denn ein Waldboden federt die Schritte sehr viel besser ab als harter Asphalt, was entscheidend zur Schonung der Gelenke beiträgt. Die Größe der Runden lässt sich dem eigenen Trainingszustand individuell anpassen.

Nummer 8: Wandern

Wer sich im Ausland auf Schusters Rappen abseits überlaufener Touristenpfade zu Fuß auf den Weg begibt, begegnet oft keiner Menschenseele. Und wenn doch eine solche auftaucht und es sich nicht um einen Einheimischen handelt, sind die Chancen groß, dass man auf jemanden aus Deutschland trifft. Denn trotz eines etwas angestaubten Images ist das Wandern immer noch eine der liebsten Beschäftigungen der Deutschen im Freien. Dies zeigt sich nicht zuletzt am im internationalen Vergleich besonders gut ausgebauten Wanderwegenetz vor allem in den Mittelgebirgen. Mehr als ein gutes Paar Wanderschuhe wird dafür in der Regel nicht benötigt, was das Wandern nicht nur zu einer sehr gesunden, sondern auch zu einer besonders nachhaltigen Form von Aktivitäten in der Natur macht.

Wo soll es bei dir als Nächstes hingehen und was machst du am liebsten in der Natur?

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