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Agriturismo steht für Erholung auf dem Land, mitten in der Natur, kulturellen Reichtum, authentische Traditionen und hochwertige landwirtschaftliche Produkte. Einfach gesagt, es ist den italienischen „Urlaub auf dem Bauernhof“. Bei Agriturismo geht es jedoch weniger um Tiere, sondern eher um lokale Spezialitäten aus eigener Produktion.

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Das Bergpanorama bestaunen, mit dem Traktor über grüne Wiesen fahren und die deftige Küche genießen. Das und noch viel mehr kann man während eines Bauernhofurlaubs in Bayern erleben. Wir stellen euch die beiden beliebtesten Region mit Unterkünften und nachhaltigen Ausflugstipps vor.

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Bio-Lebensmittel: Geschnittene Äpfel, Karotten und Gurken auf einem Holzbrett

Es tauchen immer wieder Schlagzeilen auf, in denen behauptet wird, dass Bio-Lebensmittel nicht gesünder seien als konventionell erzeugte. Die Vorteile einer biologischen Ernährungsweise sind allerdings nur schwer zu übersehen. Bio-Produkte sind ökologisch, gesundheitlich und selbstverständlich auch ethisch vorteilhafter. In diesem Beitrag fassen wir die wichtigsten Argumente für dich zusammen. Weiterlesen

In Deutschland finden sich fast überall Bio-Bauernhöfe für eine Auszeit, ob in Alpen- oder in Meeresnähe. Was sind die beliebtesten Regionen? Und welche Vorteile bringt Bauernhof-Urlaub auf einem echten Biohof?

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Ferien zwischen Biskaya und Sierra Nevada: Nachhaltiger Urlaub in Spanien

Spanien gehört seit Jahren zu den Top 3 der weltweit beliebtesten Reiseziele. Auch für viele Deutsche gehört Spanien zu den Zielen, die regelmäßig am häufigsten besucht werden. Dabei lockt nicht nur das spanische Festland mit seinen verschiedenen und abwechslungsreichen Provinzen Reisende aus nah und fern. Auch die spanischen Inselgruppen, die Balearen und die Kanaren, gehören nicht zuletzt wegen ihres milden Klimas zu den Zielen, die sich der größten Beliebtheit erfreuen. Neben den für ihren Sonnenreichtum bekannten Regionen gibt es allerdings auch Provinzen, in denen das Wetter durchgehend mild ist, die Temperaturen im Sommer aber durch den atlantischen Einfluss selten wirklich heiß werden. Ganz gleich, ob man auf der Suche nach Kunst, Kultur, Kulinarik, Aktivurlaub, Familienurlaub oder Natururlaub ist – Spanien bietet für jeden Geschmack etwas. Allein die Liste der sehenswerten Städte sprengt schon jeden Rahmen und mit der Nennung von den größten und bekanntesten Städten wie Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia, Saragossa, Bilbao, Málaga oder Murcia auf dem Festland und beispielsweise Palma und Las Palmas auf den spanischen Inseln kratzt man bestensfalls an der Oberfläche. Ähnlich verhält es sich mit der Liste an kulturellen Schätzen, die es zu Besuchen lohnt und von den herrlichen Landschaften, die zum Entspannen im Einklang mit der Natur einladen, wollen wir gar nicht erst anfangen…

Spaniens Nordwesten – Steilküsten, Sandstrände und Kultur entlang des Jakobswegs

Der Norden Spaniens ist nicht zuletzt dank der Tatsache, dass sich entlang der Biskaya und der Pyrenäen gleich fünf Autonome Gemeinschaften aneinanderreihen, ein Gebiet von unglaublich großer Vielfalt. Ganz im Nordwesten befindet sich beispielsweise Galicien, das nördlich von Portugal bis an den Atlantik heranreicht. Vielen ist die nordwestlichste Region Spaniens vor allem dank der Stadt Santiago de Compostela bekannt, dem Ziel der Pilger auf dem Jakobsweg, die teilweise sogar ihren Weg von hier noch bis zum Cabo Finisterre fortsetzen, dem „Ende der Welt“. Aufgrund seiner Landschaft und des Klimas wird Galicien oft mit Irland und der Bretagne verglichen, aber seine Rías, fjordähnliche Flussmündungen, lassen durchaus auch Assoziationen zu Skandinavien zu. Die teils schroffe Schönheit Galiciens spiegelt sich auch in seinen vielen Steilküsten und den teilweise über 2.000 Meter hohen Bergen wieder. Mit A Coruña oder Pontevedra bietet die Region auch einige sehenswerte Städte, wobei diese beiden auch nur stellvertretend genannt sind. Asturien mit seiner Hauptstadt Oviedo und seiner hübschen Altstadt schließt sich östlich an Galicien an und trägt einen großen Teil dazu bei, dass der Norden Spaniens auch oft als grünes Spanien bezeichnet wird. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass die bekannteste Küstenregion den Namen Costa Verde, also grüne Küste, trägt. Für Kulturinteressierte empfiehlt sich der Besuch in Gijón oder Avilés, beispielsweise im Centro Niemeyer. Kantabrien lockt neben den Sandstränden der Hauptstadt Santander mit dem UNESCO-Biosphärenreservat Picos de Europa, einem der größten und meistbesuchten Nationalparks Spaniens.

Spaniens Nordosten – Städte im Wandel und Weinberge soweit das Auge reicht

Die vierte Region des Nordens mit Zugang zur Biskaya ist das Baskenland. Neben einer der außergewöhnlichsten Sprachen des Kontinents und einer grünen Landschaft bietet das Baskenland insbesondere für Kultur- und Städtereisende ideale Voraussetzungen, beispielsweise in Vitoria-Gasteiz, Donostia/San Sebastián oder der wohl bekanntesten baskischen Stadt: Bilbao. Einst eine vom Niedergang bedrohte Industrie- und Hafenstadt, hat sie sich in den letzten Jahren neu erfunden und lockt beispielsweise mit dem Muséo Guggenheim jährlich unzählige Besucher aus nah und fern. Eine wunderschöne Altstadt und die von Portugalete nach Getxo führende Schwebefähre sollten ebenfalls auf keiner Liste fehlen. Die beiden kleineren Region La Rioja und Navarro liegen bereits vom Meer abgetrennt, was sich auch im nicht mehr ganz so regenreichen Klima zeigt. La Rioja hat weniger Einwohner als beispielsweise die Stadt Bonn, ist aber dennoch wegen seiner vielen und preisgekrönten Weine weltberühmt, die insbesondere in und um Logroño den Alltag bestimmen. Aber auch die Weine aus Navarra müssen sich oftmals nicht vor denen aus den bekannteren Weinbauregionen des Nachbarn verstecken. Zudem zeigt die Hauptstadt Pamplona, dass sie durchaus mehr zu bieten hat, als die alljährlichen Stierläufe während den Sanfermines. Mit den Bardenas Reales erwartet zudem eine bizarre Wüstenregion die Besucher Navarras.

Spaniens Westen – Wo Geschichte greifbar wird

Der Westen Spaniens mit den beiden Regionen Castilla y Léon und Extremadura ist insbesondere für geschichtsinteressierte Reisende ein wahres Paradies, denn die Anzahl an historischen Zeitzeugen aus den vergangenen Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden ist immens. Die Region Castilla y Léon allein kommt auf acht UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten und rund 3.000 weitere Kulturerbestätten, Kathedralen, Museen oder Schlösser. Ganz gleich in welche Stadt man reist: Die Wahrscheinlichkeit, dort einmalige historische Stätten zu finden, ist enorm und viele Bauwerke sind weit über die Grenzen Spaniens bekannt: Das Aquädukt von Segovia, die Kathedralen von Burgos oder Zamora, die Stadtmauer von Ávila, die Altstädte von Léon, Valladolid oder Salamanca. Liebhaber der Berge finden in der Region diverse Zweitausender, allen voran den Pico Almanzor mit knapp 2.600 Metern Höhe, während der Lago de Sanabria in der Provinz Zamora, Spaniens größter eiszeitlicher Gletschersee, das Zentrum eines Naturparks bildet. Auch in der Extremadura lassen sich zahllose Zeugen der Geschichte Spaniens finden, wobei in Mérida beispielsweise der Einfluss der Römer eine große Rolle spielt, während in Badajoz der maurische Einfluss deutlicher zu spüren ist, zum Beispiel an der maurischen Zitadelle Alcazaba. Die Brücke von Alcántara ist ein weiterer bekannter Zeuge der Römerzeit. Die Extremadura gehört aber auch zu den spanischen Regionen mit der größten Megalithendichte, was sich unter anderem an den Dolmen von Alcántara oder Lácara erkennen lässt. Zudem ist die Region sehr fruchtbar und liefert daher viel Obst und Gemüse, wie beispielsweise Kirschen oder Paprika. Die Haine voll Steineichen und Korkeichen der Extremadura dienen den Iberischen Schweinen als Auslauf und Futterquelle und sorgen so dafür, dass eine der bekanntesten spanischen Spezialitäten, der Ibérico-Schinken, seinen unnachahmlichen Geschmack erhält.

Spaniens Zentrum – Mehr als nur Madrid

Madrid ist als Hauptstadt nicht nur im übertragenen Sinn das Zentrum des Landes, denn an der Puerta del Sol befindet sich auch der nationale Null-Kilometerstein. Allein über das vielfältige Angebot der Stadt ließen sich vortrefflich Bücher schreiben, ganz gleich ob man sich lieber im Prado oder im Museo Reina Sofia den Künsten hingibt, auf der Gran Vía seinen Shoppinggelüsten frönt oder staunend auf der riesigen Plaza Mayor steht. Die größte Stadt Südeuropas bietet für jeden Geschmack etwas und bietet genug Raum zum Abschalten: Unter den Palmen der ehemaligen Bahnhofshalle von Atocha, im Parque del Buen Retiro oder im riesigen Casa de Campo. Aber auch das Umland von Madrid hat seine Reize und lockt beispielsweise mit gleich drei UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten: Der Klosterresidenz El Escorial, der Altstadt von Cervantes‘ Geburtsstadt Alcalá de Henares und dem Palacio Real de Aranjuez mit seinen beeindruckenden Parkanlagen. Mit Castilla-La Mancha liegt zudem noch eine zweite Region im Zentrum Spaniens und dürfte so manch einem durch Don Quijote bekannt sein, der hier einst gegen Windmühlen kämpfte. Die verhältnismäßig dünn besiedelte Region bietet insbesondere Naturfreunden jede Menge Abwechslung, wie beispielsweise das Vulkangebiet von Campo de Calatrava bei Ciudad Real oder der Naturpark Cabañeros. Letzterer ist besonders für seinen Artenreichtum an Vögeln und Wildtieren bekannt. Hier wurden beispielsweise auch die seltenen Spanischen Kaiseradler oder Iberische Luchse gesichtet. Die bekannteste Stadt der Region dürfte Toledo sein, dessen Altstadt ebenfalls Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist und in der unter anderem die eindrucksvolle Festung Alcázar oder die gotische Kathedrale hervorzuheben sind.

Spaniens Osten – Ans Meer oder in die Berge? Warum nicht beides?

Der Osten Spanien ist in erster Linie geprägt von den Pyrenäen, seinen Ausläufern und dem Zugang zum Mittelmeer, der es Reisenden ermöglicht, hier keinen entweder/oder-Urlaub zu machen, sondern seinen Urlaub sowohl am Meer, als auch in den Bergen zu verbringen. Die Pyrenäen sind es auch, die große Teile Aragoniens prägen, einer relativ dünn besiedelten Region, die dank der schroffen Berglandschaft insbesondere für den Natururlaub optimale Voraussetzungen bietet. Aber die vielzähligen Sportmöglichkeiten der Region von Wandern über Radfahren, Klettern, Kajak-Touren bis hin zu Wintersport auf über 100 Kilometern an Skipisten erlauben auch problemlos einen Aktivurlaub in Aragonien. Der Nationalpark Ordesa y Monte Perdido beherbergt eine Vielzahl an andernorts bereits ausgestorbenen Tierarten. Mit Saragossa befindet sich allerdings auch eine der größten Städte Spaniens in Aragonien. Die Expo-Stadt von 2008 ist nicht zuletzt wegen der Basílica del Pilar oder dem Aljaferia-Palast weltbekannt. Weltbekannt ist auch die Hauptstadt Kataloniens, Barcelona und ähnlich wie auch über Madrid ließe sich über diese Stadt so viel berichten, dass es den Rahmen sprengen würde. Aber Katalonien hat auch andere sehenswerte Städte, wie beispielsweise das sehr römisch geprägte Tarragona oder auch Girona. Seine Lage bietet zudem oftmals kilometerlange Strände und Berge vis-à-vis. Nirgendwo wird das deutlicher als in Barcelona, das sich zwischen dem Tibidabo und dem Strand von La Barceloneta erstreckt. Die Stadt, in der das Wirken von Antoni Gaudí allgegenwärtig ist, gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Destinationen für Städtereisen und Orte wie die Kirche Sagrada Família, der Parc Güell, das Casa Milà, der Prachtboulevard La Rambla, der Font Màgica oder der Montjuic dürfen praktisch bei keinem Besuch fehlen. Im Süden Kataloniens schließt sich mit der Region Valencia ein nicht minder beliebtes Reiseziel an, was nicht zuletzt den langen Sandstränden der Costa Blanca zu verdanken ist. Aber neben Strandurlaub kann man seine Zeit hier auch anderweitig angenehm verbringen, beispielsweise in den Palmengärten von Elche. Freunde der prähistorischen Kunst finden mit der Cova dels Cavalls eine der bedeutendsten Fundstätten von Felsmalereien und wer es mehr mit Wissenschaften oder Museen hält, dem bietet Valencia die futuristische Ciutat de les Arts i les Ciències, die Stadt der Künste und Wissenschaften.

Spaniens Süden – Flamenco, Sherry und Strand, soweit das Auge reicht

Spaniens Süden ist vor allem dafür bekannt, dass die Sonne sich hier praktisch keine Pause gönnt und von daher vielerorts an 300 und mehr Tagen im Jahr zu genießen ist. So ist die Region Murcia auch eine der sonnenreichsten Regionen von ganz Europa und darüber hinaus auch Europas grüner Garten, denn nirgendwo wachsen so viele Blumen, so viel Obst und so viel Gemüse wie hier. Aber die Region bietet noch weitere Superlative, denn mit dem Mar Menor befindet sich auch Europas größter Salzwasser-Binnensee in der Region Murcia. Die gleichnamige Provinzhauptstadt wird insbesondere durch ihren Status als Universitätsstadt geprägt und bietet zudem für Freunde der barocken Baukunst jede Menge Anschauungsmaterial. Für Historiker wartet in Cartagena die Ruine eines römischen Theaters und auch die mittelalterliche Festung von Lorca zeugt von der langen und wechselhaften Geschichte der Region. Zeitzeugen dafür finden sich auch in der angrenzenden Region Andalusien zuhauf. Spaniens bevölkerungsreichste und zweitgrößte Provinz ist ganz besonders durch den Einfluss der Mauren geprägt, die hier zahllose weltberühmte Bauwerke hinterlassen haben, allen voran die Alhambra in Granada, die Mezquita-Kathedrale in Córdoba oder die Alcazabas in Almería und Málaga. Die Liste der Sehenswürdigkeiten Andalusiens ließe sich noch stundenlang fortführen und das Museo Picasso in Málaga für die Kunstbeflissenen oder die historische Altstadt Sevillas, eine der größten erhaltenen Altstädte Europas, sind nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was der Süden Spaniens für seine Gäste bereithält. Olivenhaine und Mandelbäume prägen ganze Landstriche und in der Sierra Nevada ragt mit dem Mulhacén der höchste Berg des spanischen Festlands schroff empor. Darüber hinaus finden sich unzählige Nationalparks in Andalusien, wie beispielsweise der Coto de Doñana, einer riesigen Feuchtlandschaft, die eines der letzten Rückzugsgebiete des bedrohten Pardelluchses ist. Berühmt ist Andalusien aber auch für seine endlosen Strände, wie die Costa del Sol oder die Costa de la Luz, die vielfältige Möglichkeiten bieten, den Tag in der Sonne zu verbringen, um abends dann beim Tanz der Region, dem Flamenco, und einem Glas Sherry aus Jerez den Tag ausklingen zu lassen.

Die Balearen – Viel Raum für Ruhe abseits der ausgetretenen Pfade

Beim Gedanken an die Balearen kommen vielen Reisenden unmittelbar Bilder aus Mallorca oder Ibiza in den Sinn, die einen daran zweifeln lassen, dass die Inselgruppe im Mittelmeer auch als Refugium für Erholungssuchende taugt. Wer sich aber einmal abseits der ausgetretenen Pfade und der Touristenhochburgen begibt, wird erstaunt sein. So überrascht Mallorca beispielsweise mit einer Vielzahl von Ruinen, an denen man die Geschichte der Insel in all ihren Epochen nachvollziehen kann. Aber auch für den Natururlaub bietet sich hier zwischen Orangen- und Zitronenbäumchen ausreichend Raum zum Abschalten und zahllose Höhlen und Tropfsteinhöhlen bieten ein wenig Abkühlung vor dem fast ständigen Begleiter, der Sonne. Die Serra de Tramuntana lädt zu ausgiebigen Rad-, Kletter- und Wandertouren ein und auch Freunde des Wassersports kommen auf Mallorca nicht zu kurz. Die etwas kleinere Insel Menorca ist nicht nur die Heimat des berühmten Hartkäses Queso Mahón, sondern bildet ein durchgängiges UNESCO-Biosphärenreservat. Darüber hinaus befindet sich in Maó der zweitgrößte Naturhafen der Welt, der nur vom Hafen in Sydney übertroffen wird. Zudem ist die Kleinere, wie die Insel übersetzt heißt, ein wahres Paradies für Wassersportler. Ähnlich wie auch Mallorca eilt Ibiza der Ruf als Partyinsel voraus, doch wer sich einmal aus den touristisch geprägten Regionen hinausbewegt, wird sich erstaunt in endlosen Pinienwäldern oder inmitten von unzähligen Wildkräutern wiederfinden. Dass Ibiza auch seine ruhigen Seiten hat, zeigt sich allein daran, dass die seltene Ginsterkatze hier noch zu finden ist. Berühmt ist auch Ibizas Altstadt, die ein UNESCO-Weltkulturerbe darstellt oder die Salinen von Ses Salines und nicht zuletzt auch bei Tauchern erfreut sich die Insel großer Beliebtheit. Weniger bekannt sind hingegen meist die beiden kleineren Inseln Formentera und die Ziegeninsel Cabrera. Formentera lockt dabei mit spektakulären Felsküsten und einigen Strandabschnitten, die zu den schönsten des Mittelmeers gehören. Cabrera ist etwas kleiner als beispielsweise Juist und eignet sich ideal für einen Tagesausflug, der auf der Rückfahrt mit dem Boot einen Abstecher in die Cova Blava, die blaue Grotte, ein besonderes Highlight bereithält.

Die Kanaren – Wo der Frühling niemals endet

Die Vulkaninseln vor der Küste Afrikas verdanken ihre Beliebtheit in erster Linie ihrem milden Klima, das ihnen den Ruf als Insel des ewigen Frühlings einbrachte. Für Naturfreunde bieten sie über 2.000 Pflanzenarten, von denen ein Viertel nur auf den Kanaren und meist sogar nur auf einzelnen Inseln zu finden ist sowie insgesamt vier Nationalparks. Die Gewässer des Archipels sind ebenfalls sehr artenreich und neben Schildkröten sind hier auch Wale, Haie und Delphine anzutreffen. Teneriffa ist nicht nur die größte Insel der Kanaren, sondern auch die bevölkerungsreichste Insel Spaniens. Ein weiterer Superlativ ist der Pico del Teide, Spaniens höchster Berg mit über 3.700 Metern Höhe und die Cueva del Viento ist eine der längsten Lavahöhlen der Welt. Sehenswert sind auch die Pyramiden von Güímar, die bizarren Felsformationen  der Roques de García, die einen an den Wilden Westen denken lassen und ein beliebtes Kletterrevier sind oder das Orotava-Tal, das einst schon Alexander von Humboldt ins Schwärmen brachte. Fuerteventura hat sich dank der Winde, die ihm seinen Namen gaben, zu einem Paradies für Wind- und Kitesurfer entwickelt, aber auch abseits davon hat die zweitgrößte Kanareninsel einiges zu bieten: Neben dem Ziegenkäse, der hier große Tradition hat, locken die Wanderdünen von Corralejo oder das Ecomuseo La Alcogida, das einen Einblick in die Welt der Kanaren vor dem Tourismus gibt. Die große Kanareninsel Gran Canaria ist eigentlich nur die drittgrößte Insel, dennoch aber die vielleicht bekannteste, was nicht zuletzt auch auf viel Massentourismus zurückzuführen ist. Aber auch hier gibt es abseits der ausgetretenen Pfade zwischen Kiefern- und Lorbeerwäldern vieles zu entdecken, wie das Freilichtmuseum Mundo Aborigen oder die Höhlen von Cenobio de Valerón. Lanzarote ist die vielleicht kargste Insel der Kanaren – umso erstaunlicher ist der Anblick des Tals der tausend Palmen bei Haría. Die Insel ist ein UNESCO-Biosphärenreservat und überall wandelt man auf den Pfaden des berühmtesten Inselbewohners César Manrique, einem Künstler und Umweltschützer, der durch seinen Einsatz viel Natürlichkeit der Insel bewahren konnte. Die Gegensätze der vulkanischen Natur zeigen der Nationalpark Timanfaya und das Weinanbaugebiet von La Geria, wo inmitten schwarzer Vulkanasche Weinrebe an Weinrebe wächst. Die drei kleineren Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro sind hingegen ideale Reiseziele, um einmal völlig abzuschalten und beispielsweise beim Wandern die Natur zu genießen und wem es selbst hier noch zu voll ist, für den empfiehlt sich ein Tagesausflug nach Lobos oder La Graciosa.

Die richtig Unterkunft für den nachhaltigen Urlaub finden

Damit der Urlaub in Spanien ein rundum gelungenes Erlebnis wird, an das man sich gerne lange erinnert, sollte einfach alles passen. Das beginnt schon mit der Wahl der richtigen Unterkunft, die dem eigenen Anspruch an Nachhaltigkeit, Komfort und Ausstattung gerecht wird. Auch in Spanien widmen sich zunehmend mehr Gastgeber einer nachhaltigen Ausrichtung ihrer Unterkünfte, was zu einer erfreulich hohen Anzahl an nachhaltig orientierten Ferienhäuser, Bauernhöfe, Campingplätzen oder Hotels führt. So bietet sich ein breites Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten, die es jedem ermöglichen, seinen nächsten Bio-Urlaub ganz nach seinen Wünschen zu planen.  Sei es in Stadtnähe, um das reiche kulturelle und künstlerische Angebot Spaniens optimal ausnutzen zu können, unweit der schönen Strände, um einen erlebnisreichen Familienurlaub zu machen oder doch lieber im ruhigen Hinterland oder nahe den Bergen, um bei einem erholsamen Natururlaub die Seele baumeln zu lassen. Spanien bietet für jeden Geschmack etwas:

Auch in Spanien findet man immer mehr Bauernhöfe, auf denen Gäste das Leben auf dem Land erleben können. Dabei erfreut sich Urlaub auf dem Bauernhof schon längst nicht mehr ausschließlich bei Familien großer Beliebtheit. Außer für den Urlaub mit Kindern eignet sich ein Aufenthalt auf einem Bio-Bauernhof für jeden, der einmal Natururlaub inmitten einer einfachen und ursprünglichen Atmosphäre genießen möchte. Abgesehen davon gibt es wohl kaum einen Ort auf der Welt, wo die Milch oder die Eier frischer sein könnten und man Tag für Tag erlebt, dass die Tiere sich rundherum wohlfühlen und man selbst natürlich auch.

Wer im Urlaub einmal richtig entspannen und sich komplett umsorgen lassen möchte, für den sind Hotels und Pensionen ideal: Sich von Meistern ihres Faches mit lokalen Spezialitäten verwöhnen lassen, einmal keinen Gedanken ans Putzen verschwenden und bei Wellness-Programmen Körper und Geist wieder in Einklang bringen – All das und noch viel mehr bietet die wohl komfortabelste aller Unterkunftsvarianten.

Ferienhäuser und -wohnungen sind ideal für Reisende, denen maximale Flexibilität am Urlaubsort wichtig ist. Ganz gleich, ob mit der Familie, als Gruppe, zu zweit oder allein: In angenehmer Atmosphäre kann man selbst über den eigenen Tagesablauf bestimmen, ohne beispielsweise an vorgegebene Essenszeiten oder Speisepläne gebunden zu sein.

Noch mehr Natur-Urlaub als beim Camping ist fast unmöglich. Dabei ist diese Form des Urlaubs weitaus alltagstauglicher, als manch einer vielleicht denkt. Neben der klassischen Zelt und Lagerfeuer-Romantik gibt es auch Alternativen für alle, denen ein festes Dach über dem Kopf lieber ist. Ganz gleich, ob man selbst mit dem Wohnwagen anreist oder mit einem Bungalow vor Ort vorlieb nimmt: Campingurlaub ist auch in Spanien für jede Altersgruppe ein Erlebnis. Dabei ist es ganz egal ob beim Aktivurlaub als Single, beim gemütlichen Pärchenurlaub oder beim Familienurlaub – Die Kombination aus Freiheit, Natur und Unabhängigkeit ist fast nicht zu schlagen.

Genießen Sie die Vielfalt Spaniens!

Ganz gleich, ob Sie lieber Urlaub am Meer oder in den Bergen, in der Stadt oder auf dem Land, auf einer Insel oder im Landesinneren machen – Spaniens 15 Festland-Regionen und die Balearen und Kanaren als Inselgruppen bieten ausreichend Abwechslung und beste Voraussetzungen für den nächsten nachhaltigen Urlaub. Somit findet jeder in Spanien ganz sicher seinen persönlichen Favoriten: Jeden Tag eine andere Welterbe-Stätte in Castilla y Léon entdecken, die größten Wellen mit dem Surfbrett bezwingen auf Fuerteventura, sich in der Sierra Nevada die Abfahrten herunterstürzen, in La Rioja einen edlen Tropfen genießen oder in Madrids weltberühmtem Prado Werke von Goya, Dürer oder Rembrandt bestaunen – Mit dem ständig wachsenden Angebot nachhaltiger Unterkünfte auf bookitgreen steht dem nächsten Spanienurlaub praktisch nichts mehr im Wege.


Ausgewählte Hotels, Pensionen und Appartements in Spanien


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Ferien im sonnigen Südwesten Europas: Nachhaltiger Urlaub in Portugal

Die Beliebtheit Portugals als Urlaubsziel der Deutschen ist ungebrochen. Insbesondere der Süden des Landes lockt das ganze Jahr über sonnenhungrige Urlauber aus der ganzen Welt an, denn ein Urlaub an der Algarve hat die Sonnengarantie fast schon inbegriffen. Aber auch für Freunde etwas kühleren Klimas hat das Land im Westen der iberischen Halbinsel einiges zu bieten. Die abwechslungsreiche Landschaft Portugals bietet Reisenden zudem unzählige Möglichkeiten für aktiven Urlaub im Einklang mit der Natur: Wassersportler, Wanderer, Radfahrer, Golfer aber auch Skifahrer kommen somit auf ihre Kosten. Diverse sehenswerte Städte wie Lissabon, Porto, Guimarães, Braga, Setúbal oder Coimbra im Norden und der Mitte Portugals aber auch im Alentejo und der Algarve bieten umfassende Möglichkeiten, in die portugiesische Kunst und Kultur abzutauchen.

Die Algarve – Europas Sonnenbank

Beim Gedanken an Urlaub in Portugal dürfte den meisten Reisenden sehr wahrscheinlich sofort der sonnenverwöhnte Küstenabschnitt im Süden Portugals einfallen. Das ist wenig überraschend, denn in den letzten Jahrzehnten hat sich die Algarve von einem Geheimtipp zu einer der beliebtesten Urlaubsziele Europas entwickelt. Statistisch gesehen hat keine Region Europas mehr Sonnentage als die Algarve und auch im Winter sind Temperaturen im einstelligen Bereich eher die Ausnahme als die Regel. Wer allerdings die Algarve auf seine teils endlos scheinenden Strände beschränkt, tut der Vielfalt dieser spannenden Region Unrecht. Auch Freunde von Kunst und Kultur kommen im Süden Portugals voll auf ihre Kosten, nicht zuletzt weil der Einfluss der Mauren überall spürbar ist. Entlang der Küste liegen viele Orte, die darauf warten entdeckt zu werden: Sagres und seine Befestigungsanlagen, Silves mit seinem imposanten Kastell, der für seine Thermalquellen bekannte Kurort Monchique, Europas südwestlichster Punkt in Cabo de São Vicente, die historische Hafenstadt Lagos, die das Eingangstor zur den bizarren Felsformationen der Ponta da Piedade darstellt, die verwinkelten Gassen in der Altstadt Albufeiras oder die Provinzhauptstadt Faro mit ihren Kirchen und Museen. Wer seinen Urlaub gerne aktiv gestaltet, findet im hügeligen Hinterland der Algarve zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern oder Fahrradfahren und die Küste lädt zum Schwimmen, Surfen oder Tauchen ein.

Der Alentejo – Unverfälschte Schönheit zwischen Atlantik, Megalithen und Korkeichen

Der Alentejo wird oftmals als Brotkorb Portugals bezeichnet, da die Region sehr landwirtschaftlich geprägt ist. Viehzucht und Landwirtschaft stellen einen wichtigen Faktor des fruchtbaren Alentejo dar. Freunde der kulinarischen Genüsse können sich auf traditionelle sowie schmackhafte Käse- und Wurstsorten, Schinken, Olivenöl und Wein aus dem Alentejo freuen. Ein ständiger Begleiter im Alentejo sind die Korkeichen, denn die hier wachsenden Exemplare sind weltberühmt und haben den Alentejo zum wichtigsten Anbaugebiet von Korkeichen auf der ganzen Welt gemacht. Rings um die Korkeichen, die hier noch immer traditionell mit Handäxten abgeerntet werden, hat sich über die Jahrhunderte ein einmaliges Ökosystem entwickelt. Darüber hinaus ist der Alentejo auch für seine Vielzahl an Megalithenanlagen, beispielsweise rings um Évora, die Anta do Tapadão oder am Monte da Ponte, berühmt. Die Alentejoküste bietet mit ihren Dünen und Felsenküsten, die als Teil eines Nationalparks zudem unter besonderem Schutz stehen, perfekte Voraussetzungen, um in der freien Natur zur Ruhe zu kommen.

Die Metropolregion Lissabon – Kultur und Me(e)hr

Auch wenn die Região de Lisboa flächenmäßig die kleinste portugiesische Region ist, trifft dies nicht auf das Angebot der Metropolregion rings um die Hauptstadt Portugals zu. Allein all das, was sich in Lissabon unternehmen lässt, füllt Bücher und daumendicke Reiseführer. Die EXPO-Stadt von 1998, die während eines verheerenden Erdbebens 1755 schwere Schäden erlitt, bietet ein architektonisch einzigartiges Ensemble von prachtvollen Bauten. Die historische Innenstadt Lissabons ist als Gesamtensemble von der portugiesischen Regierung auf die Vorschlagsliste für das UNESCO-Weltkulturerbe gesetzt worden und könnte sich in einigen Jahren zum Torre de Belém und zum Mosteiro dos Jerónimos gesellen. Neben den sehenswerten Altstadtvierteln wie der Baixa, Alfama, Chiado oder dem Bairro Alto sowie dem weiter westlich gelegenen Belém mit all seinen Sehenswürdigkeiten bietet Portugals Hauptstadt auch durchaus Neues: Im Zuge der Weltausstellung EXPO 1998 entstand im Nordosten ein neues Stadtviertel rings um den Parque das Nações. Neben eindrucksvollen Bauten wie dem Torre Vasco da Gama oder dem Bahnhof Estação do Oriente, entstand hier ein Ozeaneum, das zu den größten der Welt gehört. Die Region Lissabon hat neben der Hauptstadt aber auch noch diverse andere interessante Orte zu bieten: Die beiden Seebäder Cascais und Estoril, Mafra mit seinem imposanten Palast, die Kleinstadt Sintra, deren einzigartige Kulturlandschaft ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört oder auch Setúbal jenseits des Tejo. Wie bereits bei Lissabon selbst gilt auch hier: Die Liste ließe sich noch ewig fortführen.

Das Zentrum Portugals – Natur pur

Portugals Zentrum ist eine Region, die abwechslungsreicher und vielfältiger kaum sein könnte und insbesondere für Naturfreunde jede Menge zu bieten hat: Die Atlantikküste lockt mit mehreren schönen Strandabschnitten, während das Landesinnere mit der Serra da Estrela, Portugals höchstem Gebirge auf dem Festland, hoch aufragt und im Winter auch diverse Möglichkeiten für Wintersport bietet. Die Region präsentiert sich aber auch sehr grün und ist reich an Pinien- und Kastanienwäldern. Die zerklüftete und von Flüssen durchzogene Landschaft im Zentrum von Portugal ist ideal, um dort beim Wandern, Angeln oder Kanufahren die Schönheit der Natur auf sich wirken zu lassen. Neben viel Natur ist die Região Centro aber auch durchaus für Reisende zu empfehlen, für die Kunst und Kultur im Urlaub ganz oben auf der Liste stehen: So erwartet mit der Universitätsstadt Coimbra beispielsweise Portugals Kulturhauptstadt von 2003 interessierte Gäste, Aveiro ist von drei Kanälen durchzogen, was ihm den Spitznamen „Venedig Portugals“ eingebracht hat und auch einer der bekanntesten Wallfahrtsorte der Welt, das kleine Städtchen Fátima, liegt in dieser Region. Darüber hinaus ist die Region bekannt für ihre unzähligen Burgen und Festungen, von denen einige noch aus dem 11. Jahrhundert stammen und damit Zeugen einer rund 900-jährigen Geschichte sind. Insbesondere Almeida und Castelo Rodrigo dürfen eigentlich bei keinem Besuch dieser Region fehlen.

Der Norden Portugals – Heimat des Portweins und Wiege Portugals

Was der Tejo für die Mitte Portugals ist, ist der Rio Douro für den Norden des Landes. Genauso wie mit Lissabon an der Tejo-Mündung, liegt mit Portugals zweitgrößter Stadt Porto auch eine überregional bedeutende Stadt an der Mündung des Douro in den Atlantik. Europas Kulturhauptstadt von 2001 mit ihrer wunderschönen historischen Altstadt, die bereits UNESCO Weltkulturerbe-Status hat, lockt jedes Jahr Reisende aus aller Welt an und wie auch für Lissabon gilt, dass es jeden Rahmen sprengen würde, auf alles im Detail einzugehen. Neben der Altstadt mit ihren vielen kleinen, verwinkelten Gassen und den unzähligen im Barockstil errichteten Kirchen ist Porto weit über seine Grenzen insbesondere aus kulinarischer Sicht bekannt: Damit sind aber weniger die Kutteln gemeint, die in der Region um Porto eine lokale Spezialität darstellen, als vielmehr der Portwein, dem Porto seinen Namen gegeben hat. Tatsächlich wachsen die Reben für den bekannten Süßwein im Tal des Rio Douro. Das Anbaugebiet Alto Douro ist ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes und die älteste herkunftsgeschützte Weinregion der Welt. Der Norden Portugals ist ähnlich wie das Zentrum des Landes eine sehr abwechslungsreiche Region, die ihren Reiz aus der Mischung aus flachen Sandstränden, Bergen, Flüssen, Wasserfällen, Weinbergen und unzähligen Baudenkmälern zieht. Gleichsam ist der Norden Portugals auch die Wiege des Landes, denn in Guimarães wurde Dom Afonso I, der erste König Portugals geboren und 1140 wurde die Stadt zur ersten Hauptstadt des Landes ernannt. Selbstverständlich ist auch dessen historische Altstadt eine UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte. Gleiches gilt auch für den Parque Arqueológico do Vale do Côa, einen der bedeutendsten archäologischen Parks Europas mit zehntausende Jahre alten Felsmalereien.

Madeira – Vulkanisches Wanderparadies im Atlantik

Mitten im Atlantik liegt die Inselgruppe Madeira, wobei dieser Name in den meisten Fällen für die gleichnamige Hauptinsel verwendet wird. Ähnlich wie beispielsweise die nicht allzu weit entfernten Kanaren ist auch Madeira vulkanischen Ursprungs. Dementsprechend schroff und bizarr präsentiert sich die Landschaft hier dann auch zumeist: Hohe, zerklüftete Berge, Wasserfälle, fruchtbare und grüne Täler sowie Steilküsten mit teils mehrere hundert Meter hohen Steilklippen wie beispielsweise am Cabo Girão. Während der Norden verhältnismäßig regenreich ist, ist das Klima im Süden der Insel subtropisch. Fast 800 heimische und eine Vielzahl angebauter Pflanzen- und Blumenarten haben Madeira auch den Ruf als Blumeninsel eingebracht. Insbesondere Naturfreunde können sich an dem farbenfrohen Spektakel kaum sattsehen. Aufgrund des milden Klimas und der gut ausgebauten Wanderwege ist Madeira auch ein sehr beliebtes Ziel für den Wanderurlaub. Badeurlaub ist auf Madeira ebenfalls möglich, wenngleich es nur verhältnismäßig wenige natürliche Badebuchten gibt. Neben viel Natur hat Madeira aber auch für kulturell interessierte Reisende einiges zu bieten, beispielsweise in den verschiedenen Museen der Insel. Eines davon ist sogar dem bekanntesten Madeirer der Gegenwart gewidmet: Cristiano Ronaldo. Zu den kulinarischen Spezialitäten Madeiras gehören neben dem gleichnamigen Likörwein der Degenfisch, der hier unter dem Namen Espada meist mit Bananen serviert wird.

Die Azoren – Die immergrünen Habichtsinseln voller Überraschungen

Ähnlich wie auch Madeira sind die fast 1.400 Kilometer westlich des portugiesischen Festlands gelegenen Azoren vulkanischen Ursprungs. Demzufolge dominieren auch auf den Azoren schroffe, teils über 2.000 Meter heraufragende Bergspitzen wie der 2.351 Meter hohe Ponta do Pico, Portugals höchster Berg und einer der höchsten Vulkane Europas. Aufgrund seiner Lage mitten im Atlantischen Ozean ist das Wetter auf den Azoren dadurch geprägt, dass es so gut wie keine extremen Ausschläge gibt und durchgehend mild ist. Das humide Klima und der vulkanische Charakter der Azoren sorgen dabei für eine einzigartige Landschaft, in der sich gleichsam üppige Vegetation und bisweilen völlig karge Vulkanebenen finden lassen. Die Fischgründe rings um die Azoren gehören aufgrund des warmen Golfstroms zu den fischreichsten Gebieten der Welt, aber auch Wal- und Delphin-Sichtungen sind keine Seltenheit. Eine weitere Ähnlichkeit zu Madeira weisen die Azoren dahingehend auf, dass es kaum Strände gibt, was die Azoren eher weniger zu einem Ziel für den Badeurlaub macht. Hingegen für Taucher bietet die Inselgruppe ideale Voraussetzungen, wenngleich die Strömungen das Tauchen eher für erfahrene Taucher empfehlenswert machen. Die empfehlenswerteste Freizeitaktivität auf den Azoren ist jedoch eindeutig das Wandern. Die neun größeren Inseln der Azoren (São Miguel, Santa Maria, Faial, Pico, Graciosa, São Jorge, Terceira, Flores und Corvo) bieten dabei für jeden Geschmack etwas, ganz abhängig davon, wie viel Ruhe und Abgeschiedenheit man im Urlaub gerne hätte. Die beiden größten Städte der Azoren sind die Hauptstadt Ponta Delgada auf São Miguel und Angra do Heroísmo auf Terceira, die beide sehr sehenswert sind. Insbesondere Angra do Heroísmos Altstadt, die seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist von den Sehenswürdigkeiten der Insel hervorzuheben.

Die richtig Unterkunft für den nachhaltigen Urlaub finden

Damit der Urlaub in Portugal ein rundum gelungenes Erlebnis wird, an das man sich gerne lange erinnert, sollte einfach alles passen. Das beginnt schon mit der Wahl der richtigen Unterkunft, die dem eigenen Anspruch an Nachhaltigkeit, Komfort und Ausstattung gerecht wird. Auch in Portugal widmen sich zunehmend mehr Gastgeber einer nachhaltigen Ausrichtung ihrer Unterkünfte, was zu einer erfreulich hohen Anzahl an nachhaltig orientierten Ferienhäuser, Bauernhöfe, Campingplätzen oder Hotels führt. So bietet sich ein breites Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten, die es jedem ermöglichen, seinen nächsten Bio-Urlaub ganz nach seinen Wünschen zu planen.  Sei es in Stadtnähe, um das reiche kulturelle und künstlerische Angebot Portugals optimal ausnutzen zu können, unweit der schönen Strände, um einen erlebnisreichen Familienurlaub zu machen oder doch lieber im ruhigen Hinterland oder nahe den Bergen, um bei einem erholsamen Natururlaub die Seele baumeln zu lassen. Portugal bietet für jeden Geschmack etwas:

Auch in Portugal findet man immer mehr Bauernhöfe, auf denen Gäste das Leben auf dem Land erleben können. Dabei erfreut sich Urlaub auf dem Bauernhof schon längst nicht mehr ausschließlich bei Familien großer Beliebtheit. Außer für den Urlaub mit Kindern eignet sich ein Aufenthalt auf einem Bio-Bauernhof für jeden, der einmal Natururlaub inmitten einer einfachen und ursprünglichen Atmosphäre genießen möchte. Abgesehen davon gibt es wohl kaum einen Ort auf der Welt, wo die Milch oder die Eier frischer sein könnten und man Tag für Tag erlebt, dass die Tiere sich rundherum wohlfühlen und man selbst natürlich auch.

Wer im Urlaub einmal richtig entspannen und sich komplett umsorgen lassen möchte, für den sind Hotels und Pensionen ideal: Sich von Meistern ihres Faches mit lokalen Spezialitäten verwöhnen lassen, einmal keinen Gedanken ans Putzen verschwenden und bei Wellness-Programmen Körper und Geist wieder in Einklang bringen – All das und noch viel mehr bietet die wohl komfortabelste aller Unterkunftsvarianten.

Ferienhäuser und -wohnungen sind ideal für Reisende, denen maximale Flexibilität am Urlaubsort wichtig ist. Ganz gleich, ob mit der Familie, als Gruppe, zu zweit oder allein: In angenehmer Atmosphäre kann man selbst über den eigenen Tagesablauf bestimmen, ohne beispielsweise an vorgegebene Essenszeiten oder Speisepläne gebunden zu sein.

Noch mehr Natur-Urlaub als beim Camping ist fast unmöglich. Dabei ist diese Form des Urlaubs weitaus alltagstauglicher, als manch einer vielleicht denkt. Neben der klassischen Zelt und Lagerfeuer-Romantik gibt es auch Alternativen für alle, denen ein festes Dach über dem Kopf lieber ist. Ganz gleich, ob man selbst mit dem Wohnwagen anreist oder mit einem Bungalow vor Ort vorlieb nimmt: Campingurlaub ist auch in Portugal für jede Altersgruppe ein Erlebnis. Dabei ist es ganz egal ob beim Aktivurlaub als Single, beim gemütlichen Pärchenurlaub oder beim Familienurlaub – Die Kombination aus Freiheit, Natur und Unabhängigkeit ist fast nicht zu schlagen.

Genießen Sie Portugals Vielfalt!

Mit seinen fünf Regionen auf dem Festland und den beiden Inselgruppen Madeira und den Azoren bietet Portugal viel Abwechslung und ideale Voraussetzungen für den nächsten nachhaltigen Urlaub. Somit findet in Portugal ganz sicher jeder seinen persönlichen Favoriten: Strandurlaub an der Algarve, Wandern in der Natur auf Madeira, Skifahren in der Serra da Estrela, bei einem Glas Portwein am Douro sitzen oder zum Shoppen durch Lissabons Baixa schlendern – Mit dem ständig wachsenden Angebot nachhaltiger Unterkünfte auf bookitgreen steht dem nächsten Portugalurlaub praktisch nichts mehr im Wege.


Ausgewählte Hotels, Pensionen und Appartements in Portugal


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Natururlaub auf dem Bio Bauernhof

Urlaub auf dem Bauernhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz


Beliebte Regionen für einen Urlaub auf dem Bauernhof sind das Allgäu, Oberbayern, Niederbayern, die Schwarzwaldregion, die Bodenseeregion und Norddeutschland in Deutschland, das Salzkammergut, Salzburg, die Steiermark, Tirol, Voralberg und Kärnten in Österreich und viele wunderbar erholsame Orte in der Schweiz. Hier findest du Bio Bauernhof Angebote für deine Ferien auf dem Bauernhof.




Ausgewählte Bauernhöfe auf bookitgreen


Auf bookitgreen haben wir aktuell hauptsächlich Angebote aus Österreich, Deutschland und der Schweiz in der Kategorie „Urlaub auf dem Bauernhof“ oder „Urlaub am Bauernhof“ wie der Österreicher sagen würde. Vereinzelt lassen sich aber auch schöne Agritourismo Angebote in Italien, Portugal und Spanien finden. Wir sind stets dabei unser Angebot zu erweitern.




7 gute Gründe für einen Urlaub auf dem Bauernhof


Biobauernhöfe sind… ach nein, fangen wir gleich richtig an. Also:

Grund eins: Das Gute liegt tatsächlich näher

Die freie Zeit im Jahr dient zu allererst der Erholung. Lange An- und Abreisen zu weit entfernten Stränden haben aber oftmals den gegenteiligen Effekt. Dies gilt erst recht dann, wenn durch die Zeitverschiebung noch Jetlag dazu kommt. Von der Vergrößerung des ökologischen Fußabdrucks ganz zu schweigen. Außerdem ist es gerade für Familien oft schwierig, alle Interessen im Ausland unter einen Hut zu bekommen. Hier spielt nicht zuletzt auch das völlig andere Angebot an Speisen eine zentrale Rolle. All dies zusammen genommen spricht gerade für Familien viel dafür, in den Ferien nicht allzu weit zu reisen. Denn für kulturelle Erfahrungen in gänzlich anderen Gegenden haben Kinder in der Regel noch in späteren Jahren reichlich Gelegenheit, wenn sie diese Dinge besser einordnen und verarbeiten können.


Grund zwei: Ein echter Lerneffekt

Essen kommt heute in der Regel der meisten Bürger aus dem Supermarkt. Schon das Bummeln über Wochenmärkte ist für viele bereits zu viel des Guten, wenn es doch nur um „Essen“ geht. Entsprechend sieht oft die Einstellung zu dem aus, was zu sich genommen wird. Dies gilt auch und gerade beim Thema Fleisch. Je abgepackter dieses ist, desto weniger erinnert es daran, dass für seinen Verzehr ein Tier getötet wurde. Dieser Umstand sollte allerdings im Bewusstsein verankert sein. Denn nur auf diese Weise lässt sich überhaupt ein Verhältnis zur zugrundeliegenden Materie entwickeln. Hier hat ein Urlaub auf dem Bio-Bauernhof klare Vorteile. Denn er zeigt, wie arbeitsintensiv sich eine artgerechte Haltung von Tieren gestaltet. Umgekehrt führt ein solcher Urlaub oft zu ganz neuen geschmacklichen Erfahrungen, die im günstigsten Fall zu einem Klick im Kopf führen. Wenn dann nach dem Urlaub in Sachen Fleisch mehr auf die Qualität als auf die Quantität geachtet wird, ist sowohl für die eigene Gesundheit als auch für die Umwelt viel gewonnen.

Grund drei: Der Umgang mit Tieren

Es ist kein Witz: Es gibt Manager-Lehrgänge, die auf Reiterhöfen stattfinden. Denn Körpersprache ist für Entscheider von entscheidender Bedeutung. Diese lässt sich beim Führen von Pferden gezielt trainieren. Doch auch wenn die Kinder noch nicht für einen Vorstandsposten bei Siemens vorbereitet werden sollen, ist ein Kontakt mit Tieren eine wichtige Erfahrung im Leben, die sich im Rahmen von privaten Haushalten gerade im städtischen Bereich oftmals nicht realisieren lässt. Hier kann ein Urlaub auf dem Bauernhof dazu beitragen, den Umgang mit den Tieren zu erlernen und falschen Reaktionen vorzubeugen. Denn zumindest einem Hund oder einer Katze kann ein Kind praktisch überall begegnen.

Grund vier: Weil es besser schmeckt

Ein Nachteil vieler klassischer Urlaubsorte ist die dort beheimatete Gastronomieszene. Diese ist oftmals seit Jahren auf Massenabfertigung ausgerichtet und verfährt entsprechend lieblos bei der Verarbeitung von Lebensmitteln. Hinzu kommen dann oft noch ein unfreundlicher Service sowie eine gepfefferte Rechnung. Auf dem Biobauernhof ist man dagegen mit dem Thema Ernährung praktisch ganztägig befasst. Was man tagsüber erlebt hat, findet sich dann oft auch abends auf den Tellern – und das auch noch in ausgezeichneter Bio-Qualität. Was will man mehr?

Grund fünf: Es ist mehr Kreativität gefragt

Bei einem Badeurlaub geht es beinahe täglich an den Strand, beim Skiurlaub möglichst oft auf die Piste, beim Wanderurlaub ist man lange Tage zu Fuß unterwegs und beim Kultururlaub stehen viele Besichtigungen an. Beim Urlaub auf dem Bauernhof ist das anders. Denn hier gibt es kein klar definiertes Programm, sondern einfach nur eine Fülle von Möglichkeiten, die langen Sommertage zu gestalten. Außerdem liegen Biobauernhöfe mit Pensionsbetrieb meist in schönen Landschaften, die zumindest zum einen oder anderen Wandertag einladen. Und meist findet sich auch ein See oder zumindest Freibad in der Nähe, sodass auch das Schwimmen nicht zu kurz kommen muss. Umgekehrt bieten die verschiedenen Bereiche eines Hofs in der Regel die unterschiedlichsten Möglichkeiten, sich mit den verschiedensten Dingen oder auch Arbeiten zu beschäftigen.

Grund sechs: Eine Fahrt mit viel Zeit

Zu praktisch jedem Urlaub auf dem Bauernhof gehört auch eine Ausfahrt mit dem Bauern. Häufig geschieht dies heutzutage mit dem Planwagen, der an den Traktor angehängt wird. Da in letzter Zeit aber auch das Pflügen mit Pferden gerade im Biobereich wieder mehr Freunde gewinnt, kann ein solcher Ausflug aber auch durchaus mit der Kutsche stattfinden. Dabei geht es vor allem um die Wiederentdeckung der Langsamkeit beim Reisen – und dies ohne das mühselige Treten von Fahrradpedalen. Dank der Geschichten, die während der Fahrt erzählt werden, entwickelt sich eine andere Beziehung zum bereisten Landstrich, wie sie sich im Ausland meist bereits schon aufgrund sprachlicher Barrieren oftmals nicht entwickeln lässt.

Grund sieben: Wirklich etwas Neues kennen lernen

Überhaupt sind die Punkte Nähe und Zeit die wichtigsten beim Urlaub auf dem Bio-Bauernhof. Denn das Verhältnis zur Zeit wird auf dem Land unweigerlich ein anderes, weil die Tage früher beginnen und oft auch früher enden. Zur Luftveränderung kommt so auch eine Veränderung der eigenen Gewohnheiten. Diese Anpassung findet auch in Bezug auf die eigene Umgebung statt. Denn man lebt einfach auf dem Bauernhof vollkommen anders als zuhause. Diese Erfahrung ist eine echte Bereicherung, weil man tatsächlich vom eigenen Alltag abschalten kann. Gleichzeitig hat man durch die Gastgeberfamilie direkte Anbindung und lernt so alles näher kennen und schätzen. Vermutlich ist es am Ende das, was einen Urlaub auf dem Biobauernhof zu einer ganz besonderen Erfahrung machen: die intensiveren Eindrücke.

Die geeignete nachhaltige Unterkunft finden

Suche gezielt nach Angeboten in den schönsten Urlaubsregionen auf bookitgreen.

Du findest Bauernhof Urlaubs- und Ferienangebote in folgenden Urlaubsregionen:

Bio Bauernhof Ostsee oder an der Nordsee, Bauernhofurlaub im Allgäu oder Bayerischen Wald, Bio Bauernhof am Bodensee oder im Chiemgau, Bio Bauernhof in der Eifel oder im Erzgebirge, Bauernhöfe von Bayern bis Rügen, oder in der Sächsischen Schweiz sowie Bauernhöfe in der Schwäbischen Alb und vieles mehr.

Im Ausland findest du zudem Bauernhöfe in Österreich und der Schweiz, Italien, Frankreich und Weltweit. Wir arbeiten stets daran unser Angebot zu erweitern. Daher schau doch am besten immer mal wieder vorbei :-)